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Aktuelles

    Projektingenieur/-in mit Schwerpunkt Energie gesucht

     
    Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist die interessante Stelle einer/-s Projektingenieurs/-in mit Schwerpunkt Energie zu besetzen.
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    Energieagentur nimmt als einziger Vertreter aus Baden-Württemberg an neuem EU-Projekt teil

     
    Das dreijährige EU-Projekt ProRetro unterstützt Wohngebäudebesitzer bei der Sanierung ihrer Häuser. Im Rahmen des Projekts entwickelt das Projektkonsortium dafür in fünf deutschen Städten und Regionen sogenannte "One-Stop-Shops" und erprobt diese. Einziger Projektpartner in Baden-Württemberg ist die Energieagentur Kreis Böblingen.
    PV-Anlage auf Dach
     

    EEG-Vergütungen für erste Ü 20 PV-Anlagen laufen per 31.12.20 aus

     
    Für einige Betreiber von PV-Anlagen ist der 31.12.20 ein wichtiges Datum. Dann enden die 20 Jahre EEG-Einspeisevergütung (Ü 20-Anlagen) und die Frage ist, wie können diese Anlagen, die technisch noch über Jahre Sonnenstrom produzieren können, rechtlich und wirtschaftlich weiter betrieben werden. Voraussichtlich wird erst mit der EEG-Novelle im Herbst dieses Jahres eine Entscheidung getroffen.
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    Klimaschutz - für Kids erklärt

     
    Das Video von Volker Quaschning beantwortet die Frage, ob wir genug für den Klimaschutz machen. Er erklärt das Wichtigste über CO2, Klimawandel und mögliche Lösungen - für Kinder einfach erklärt.
     

    Kraft-Wärme-Kopplung in WEG

     
    Heizen und gleichzeitig Strom erzeugen - dazu gab es am 27. Feb. 2020 eine Informationsveranstaltung zur Kraft-Wärme-Kopplung gezielt für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Die Vorträge finden sich zum Download auf unserer Homepage.

    Austausch oder Nachrüstung bei zu hohen Emissionen erforderlich

    Viele Hauseigentümer müssen bald prüfen, ob ihr Kaminofen, Kachelofen oder Heizkamin auch noch künftig den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Denn für Anlagen mit zu hohen Staub- und Kohlenmonoxidwerten, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden, endet am 31.12.2020 die vom Gesetzgeber eingeräumte Schonfrist.

     

    Sind die Emissionen zu hoch, dürfen die Altanlagen nach 2020 nicht weiter betrieben werden. Der Nachweis, dass die Grenzwerte eingehalten werden, erfolgt durch eine Herstellerbescheinigung oder durch eine Messung des Schornsteinfegers. Eine Nachmessung und eventuelle Nachrüstung lohnt sich jedoch meist nicht, da dies oft teurer ist als ein neuer, effizienterer Ofen. Hauseigentümer sollten daher bereits jetzt die Werte prüfen und Ü25-Anlagen mit zu hohen Emissionswerten erneuern. Auch bei älteren Exemplaren, die die Grenzwerte einhalten, und bei etwas jüngeren, die nicht unter die Frist fallen, kann sich ein Austausch wegen des geringeren Brennstoffbedarfs lohnen.

    Kamin- und Kachelöfen erhöhen in der kalten Jahreszeit den Wohnkomfort CO2-neutral. Außerhalb der eigenen vier Wände sorgen die rund elf Millionen Anlagen in Deutschland jedoch für Feinstaub in der Luft. Seit 2015 müssen neue Einzelraumfeuerstätten daher strengere Auflagen erfüllen. Jetzt endet auch die Übergangsfrist für vor dem 1. Januar 1995 errichtete Feuerstätten. Der Staubgrenzwert liegt nun bei 0,15 Gramm pro Kubikmeter Abgas, der Kohlenmonoxid-Grenzwert bei vier Gramm pro Kubikmeter. Gesetzliche Grundlage ist die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen, die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV). Für vor 1985 errichtete Anlagen endete die Frist bereits am 31. Dezember 2017.

    Ob ein Ofen in die fragliche Altersklasse vor 1995 fällt, lässt sich anhand des Typenschilds ermitteln. Ist das Datum auf den alten Schildern nicht mehr feststellbar oder fehlt das Typenschild ganz, lohnt sich ein Blick in die Herstellerbescheinigung, auch Prüfstandsmessbescheinigung genannt. Gibt es auch hierzu keine Unterlagen, könnten Hauseigentümer im Internet auf einer Datenbank des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik nachschauen. Hier steht auch, jedoch nicht für alle Kaminöfen, die Höhe der Emissionen. Hilft auch das nicht weiter, empfiehlt sich der Kontakt zu einem Fachmann des Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerks. Können Baujahr oder Emissionshöhe nicht festgestellt werden, muss die Feuerstätte ersetzt werden.

    Experten empfehlen, bei den über 25 Jahre alten Anlagen auf eine Emissionsmessung und eine mögliche Nachrüstung zu verzichten. Messung und Nachrüstung sind in vielen Fällen teurer als ein kompletter neuer Ofen. Messungen kosten 100 bis 300 Euro, Partikelfilter gegen Staub inklusive Einbau bis zu 1.500 Euro. Für diesen Betrag erhalten Hauseigentümer bereits ein neues Gerät mitsamt Installation.

    Ein kompletter Austausch bietet weitere Vorteile. Neue Holzfeuerungen stoßen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen aus als viele Altgeräte und benötigen bis zu einem Drittel weniger Brennstoff. Durch ihren höheren Wirkungsgrad sind die neuen Anlagen energiesparender. Die Investition rentiert sich deshalb. Hinzu kommt: Neue Öfen erfüllen die Stufe zwei der 1. BImSchV und dürfen aufgrund ihrer emissionsarmen Technik auch an Tagen mit Feinstaubalarm betrieben werden. Für Hauseigentümer in feinstaubgeplagten Städten wie Stuttgart ist das ein enormer Vorteil.

    Alle ummauerten Feuerstätten wie Kamin- oder Kachelöfen mit einem industriellen Heizeinsatz und einer Leistung von mindestens vier Kilowatt fallen unter die Verordnung. Sie müssen außerdem mit einer Tür verschließbar sein. Raumheizer wie Schwedenöfen, die nicht über eine Ummauerung verfügen, müssen ebenfalls nachgerüstet werden.

    Für offene Kamine, handwerklich errichtete Grundöfen und Kochherde sowie geschlossene Kamine, die auch im offenen Zustand betrieben werden dürfen, gilt die Regelung nicht. Historische Kaminöfen, die nachweislich vor dem 1. Januar 1950 errichtet wurden, fallen ebenfalls nicht unter die Verordnung. Haben die Eigentümer den Ofen jedoch im Laufe des Betriebs in Haus oder Wohnung umgesetzt, wird er vom Gesetzgeber als Neuanlage behandelt. Für ihn endet dann auch am 31. Dezember 2020 die Schonfrist.

     
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