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Aktuelles

    PV-Anlage auf Dach
     

    EEG-Vergütungen für erste Ü 20 PV-Anlagen laufen per 31.12.20 aus

     
    Für einige Betreiber von PV-Anlagen ist der 31.12.20 ein wichtiges Datum. Dann enden die 20 Jahre EEG-Einspeisevergütung (Ü 20-Anlagen) und die Frage ist, wie können diese Anlagen, die technisch noch über Jahre Sonnenstrom produzieren können, rechtlich und wirtschaftlich weiter betrieben werden. Voraussichtlich wird erst mit der EEG-Novelle im Herbst dieses Jahres eine Entscheidung getroffen.
    warming stripes
     

    Klimaschutz - für Kids erklärt

     
    Das Video von Volker Quaschning beantwortet die Frage, ob wir genug für den Klimaschutz machen. Er erklärt das Wichtigste über CO2, Klimawandel und mögliche Lösungen - für Kinder einfach erklärt.
     

    Kraft-Wärme-Kopplung in WEG

     
    Heizen und gleichzeitig Strom erzeugen - dazu gab es am 27. Feb. 2020 eine Informationsveranstaltung zur Kraft-Wärme-Kopplung gezielt für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Die Vorträge finden sich zum Download auf unserer Homepage.
    4 Fuesse mit Hausschuhen am Kamin
     

    Austausch oder Nachrüstung bei zu hohen Emissionen erforderlich

     
    Viele Hauseigentümer müssen bald prüfen, ob ihr Kaminofen, Kachelofen oder Heizkamin auch noch künftig den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Denn für Anlagen mit zu hohen Staub- und Kohlenmonoxidwerten, die zwischen 1985 und 1994 errichtet wurden, endet am 31.12.2020 die vom Gesetzgeber eingeräumte Schonfrist.
    Thermostatventi mit Euro-Schein
     

    Mehr Förderung für klimafreundlichere Heizungen

     
    Wer jetzt die Austauschprämie für Ölheizungen beantragt, kann bares Geld sparen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz tun. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert seit 1.1.2020 zukunftsfähige Investitionen mit bis zu 45 Prozent der Investitionskosten.

    Heizung, Holz, Solarthermie und Wärmepumpen

    Die Wahl des Heizungssystems richtet sich nicht nur nach dem eigenen Geschmack, sondern orientiert sich auch an den baulichen Gegebenheiten und den Möglichkeiten der Energieversorgung vor Ort. Beim Heizungswechsel im Rahmen einer Sanierung und beim Neubau ist es unerlässlich, auf die Energieeffizienz zu achten, nicht nur aus Kosten-, sondern auch aus Umweltschutzgründen. Eine Vielzahl erprobter und ausgereifter Technologien ist am Markt verfügbar.

     

    Brennwerttechnik – ausgereift und sparsam

    Die Brennwerttechnik zeichnet sich durch eine hohe Effizienz aus. Die Technik ist ausgereift. Der bei der Verbrennung von Öl oder Gas entstehende Wasserdampf wird aus dem Abgas nochmals zur Wärmegewinnung genutzt. Dadurch steigt der Wirkungsgrad deutlich. Bei Öl um ca. sechs Prozent, bei Erdgas um elf Prozent. Ölbrenner können unter Umständen auch mit Rapsöl oder einem Bio-Mix-Kraftstoff betrieben werden. Der Hausbesitzer wird bei der Wahl der Heizung immer auch die bisherige Anlagenart berücksichtigen. Wurde zum Beispiel vorher mit Öl geheizt, kann weiterhin der Öltank genutzt werden.

     

    Holz – die Energie vor der Haustür

    Die Verfeuerung von Biomasse bietet sich im Süden Deutschlands - bedingt durch den Waldreichtum - in Form von Pellets, Hackschnitzeln oder Stückholz an. Pelletsware muss einer bestimmten Norm entsprechen. Eine trockene Lagerung in einem entsprechend dimensionierten Raum sollte gewährleistet sein. Die Anlagentechnik für die Verbrennung dieser so genannten Kohlendioxid-neutralen Biomasse ist zwar ausgereift, der Preis aber derzeit noch recht hoch. Preisschwankungen für Holz hängen unter anderem ab vom Aufkommen von Schad- oder Sturmholz und von den steigenden Preisen für fossile Energieträger. Daraus resultiert unter anderem auch die Preisentwicklung bei Holzpellets. Vor dem Einbau einer Holzheizung sollten Sie sich über den Stand der gesetzlichen Bestimmungen zum Thema Feinstaub informieren (BImSchV).

     

    Sonnenenergie – ein Geschenk des Himmels

    Nahezu 2.000 Sonnenstunden in der südlichen Region Deutschlands sprechen für Solartechnik. Flachkollektoren und Röhrenkollektoren eignen sich nicht nur zur Heizungsunterstützung, sondern können auch zur Warmwassergewinnung genutzt werden. Bis zu 60 Prozent des Warmwasser-bedarfs kann in süddeutschen Breiten über Solarthermie gedeckt werden. Meist wird eine Anlage in einer Größe so ausgelegt, dass sie von Mai bis September den Warmwasserbedarf ganz decken kann. Dabei müssen Kollektoren nicht immer auf dem Dach angebracht werden. Auch unbeschattete Balustraden oder Fassaden eignen sich. Sonnenenergie lässt sich mit anderen Technologien zur Heizungsunterstützung und zur Warmwasserbereitung kombinieren.

     

    Wärmepumpe – heizt und kühlt

    Wärmepumpen gibt es für die Nutzung der Erdwärme, der Umgebungsluft oder von Wasser. Wo etwa Erdwärme im Landkreis Böblingen nutzbar ist und wie die Beantragung zu erfolgen hat, erfahren Sie beim Wasserwirtschaftsamt im Landratsamt. Generell ist die Nutzung von Erdwärme in Wasserschzugebieten nicht zulässig. Bei der Erdwärmenutzung entstehen durch die Erdbohrungen hohe Kosten. Andererseits benötigen Wärmepumpen im eigenen Haus keinen Lagerraum und die Technologie ist relativ wartungsarm. Wegen der niedrigeren Vorlauftemperatur funktionieren Wärmepumpen nur mit Verteilsystemen wie etwa mit Fußbodenheizung energieeffizient. Dabei ist die Jahresarbeitszahl der entscheidende Maßstab für die Effizienz einer Wärmepumpen-Anlage.

     

    Weitere Informationen

    Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Heizung und Solar.