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Aktuelles

    MFH_neu
     

    Bundesförderung Neubau schnell erschöpft

     
    Am 20. April 2022 gab es wieder staatliche Fördergelder der KfW für energieffiziente Neubauten - doch bereits am Mittag waren sie komplett ausgeschöpft. Neue Anträge für das Programm können nicht mehr gestell werden.
    Handwerker-Frau-Gaskessel_mit-KEA-Freigabe
     

    Abschied vom alten Gaskessel

     
    In der Bundesregierung gibt es Überlegungen, den Abschied vom alten Gaskessel früher als geplant einzuläuten. Dies ist aber nicht ganz einfach. Quelle: Tagesschau.de vom 29.3.2022
     

    Von der Leyen ruft zum Energiesparen auf

     
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen ist optimistisch: Die EU könne ihre Energieabhängigkeit schneller reduzieren als gedacht. Gleichzeitig ruft sie zum Energiesparen auf. Quelle: Tagesschau.de v. 9.3.2022
     

    Klimawandel "eindeutig" Gefahr für die Menschheit

     
    Die Bundesregierung sieht den neuen Bericht des Weltklimarates IPCC als Ansporn, ihre Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu verstärken. Quelle: Tagesschau.de vom 28.2.2022.
    Thermostatventi mit Euro-Schein
     

    KfW-Förderstopp für energieeffiziente Bestandsgebäude aufgehoben

     
    Die Bundesregierung hat die finanzielle Förderung für energetische Sanierungen zum Effizienzhaus am 22.2.2022 wieder aufgenommen.
     

    Veranstaltungen

    13.07.2022, 18:00 - 19:30 Uhr, Turn- und Festhalle Darmsheim, Karlstraße 27, 71069 Sindelfingen
     

    Rund um den Heizungstausch

     
    14.07.2022, 10:00 - 11:00 Uhr, Online
     

    Energieeffizienzangebote für Unternehmen

    Wärmedämmung

    Gebäude - und hier insbesondere ungedämmte Altbauten - verlieren die meiste Wärme über die Gebäudehülle durch den so genannten Transmissionswärmebedarf. Zur Hülle gehören neben Außenwänden und Dach auch die Fenster und Türen. Bei einer Dämmung der Außenwände wird der größte Spareffekt erzielt. Beim Neubau und bei Sanierungen ist deshalb eine gute Dämmung dieser Bauteile inklusive Bodenplatte und Wärmeschutzverglasung unerlässlich.

     

    Dickhäuter im Vorteil

    Wurden noch bis vor wenigen Jahren nur wenige Zentimeter als Dämmung auf die Außenwand aufgebracht, gelten heutzutage 14 Zentimeter als Mindeststandard. Im Neubau sind Dämmstärken von 25 bis zu 50 Zentimetern bei Passivhäusern keine Seltenheit. Wirtschaftlichkeitsberechnungen zeigen, dass diese Dämmstärken bei weiter ansteigenden Energiepreisen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen. Die Arbeitskosten für die Anbringung sind im Verhältnis deutlich höher als das Material selbst. Ein paar Zentimeter mehr an Dämmstoff fallen nur geringfügig ins Gewicht. Die Dämmung später zu verstärken, ist hingegen fast nicht mehr möglich.

     

    Keine Brücken für die Wärme

    Zäsuren und Unterbrechungen in der Dämmebene werden als Wärmebrücken bezeichnet. Besonders Stellen, an denen verschiedene Bauteile aufeinandertreffen, können Wärmeverluste verursachen, wenn sie nicht ordnungsgemäß verbaut sind. Geht etwa die Geschossdecke als Betonplatte bis zum Balkon durch, geht über den wärmeleitenden Beton, Wärme an die Außenumgebung ab. Die konsequente Vermeidung von Wärmebrücken hilft Energie sparen.

     

    Niedriger U-Wert heißt gute Dämmung

    Auf der Basis des Schichtaufbaus der Bauteile, der wärmetechnischen Eigenschaften der Baumaterialien (Dicke und Wärmeleitfähigkeit) und der Wärmeübergangseigenschaften von innen nach außen wird der Wärmedurchgangskoeffizient U errechnet. Ein guter Wärmeschutz wird durch niedrige U-Werte erzielt, bzw. die Bauteile weisen einen hohen Widerstand gegen Wärmeleitung auf.

     

    Regionale Bau- und Dämmstoffe naheliegend

    Nicht zu vernachlässigen sind neben guten Dämmeigenschaften auch der jeweilige Herstellungsaufwand und die Entsorgungsmöglichkeiten von Bau- und Dämmstoffen. Diese Amortisationszeit beträgt in der Regel nur wenige Monate. Es handelt sich um den Zeitraum, den der eingebaute Dämmstoff benötigt, um die zu seiner Herstellung eingesetzte Energie einzusparen. Nachwachsende Rohstoffe aus der Region haben hier einen klaren Vorteil.

     

    Holz - universell einsetzbar

    Holz eignet sich dabei als Baustoff für Wände ebenso wie zur Dämmung (als Flocken, Späne oder Weichfaserplatten). Hinzu kommt die CO2-neutrale Verwendung des Bau- und Dämmstoffs. Ziegel ist als Baustoff ebenfalls akzeptabel. Er hat kurze Transportwege, weil er meist regional produziert wird. Eine zusätzliche Dämmung oder ein mit Perliten als Dämmstoff gefüllter Ziegel ist empfehlenswert.

     

    Weitere Informationen

    Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Wärmedämmung.