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Aktuelles

     

    10 Jahre Energieagentur Kreis Böblingen

     
    Am 16. Mai 2018 nahmen an den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum der Energieagentur des Landkreises Böblingen in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse Böblingen rund 100 geladene Gäste teil. Landrat Roland Bernhard stellte zu Beginn fest: „Klimaschutz ist nach wie vor eine gesellschaftliche und politische Aufgabe von Belang".
     

    ECOfit-Projekt 2018: Urkundenverleihung im Landratsamt

     
    Am 6. Februar 2018 wurden im Landratsamt Böblingen fünf Unternehmen aus dem Landkreis Böblingen für ihr vorbildliches ökologisches Engagement in ihren Betrieben ausgezeichnet und erhielten eine Urkunde mit der Auszeichnung „ECOfit Betrieb“.

    Alles LeuchtED passend zur Zeitumstellung

     
    Nutzen Sie die Kurzanleitung „LED-Umstellung für Eilige“, die Sie in sechs Schritten zur effizienten Beleuchtung bringt und sehen Sie im „alles LeuchtED Erklärfilm“ wie Sie Ihre Beleuchtung ganz einfach und unkompliziert auf LED umstellen können:

    Warnung vor betrügerischen Mails

     
    Dem Landratsamt Böblingen ist bekannt geworden, dass teilweise unter gefälschten Absendern im Namen von Kreisverwaltungen E-Mails mit etwa folgendem Inhalt versendet werden:

    Klimahaus-Kampagne gestartet

     
    Haben auch Sie energieeffizient gebaut oder Ihr Haus umfassend energetisch saniert? Dann können Sie Ihr Haus nun kostenfrei als „Klimahaus Baden-Württemberg“ auszeichnen lassen: Energetisch vorbildliche Gebäude sollen künftig im Straßenbild auf einen Blick sichtbar sein – und dies mit einem einheitlichen Hausschild. Das sind die Ziele der Landeskampagne „Klimahaus Baden-Württemberg“, an der sich der Kreis Böblingen in Kooperation mit der Energieagentur nun als erster Landkreis in Baden-Württemberg beteiligt.
     

    Veranstaltungen

    25.-27.01.2019 - Sindelfingen
     

    Messe "Haus & Energie"

    Energieeinsparverordnung (EnEV)

    Die Energieeinsparverordnung "EnEV 2014", die am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist, schreibt künftig strengere Grenzwerte vor: Die energetischen Standards für Neubauten sollen ab Januar 2016 um 25 Prozent steigen. Zudem wird der Energiebedarf von Gebäuden im Energieausweis nicht mehr nur über den bereits bekannten "Bandtacho" angezeigt, sondern zusätzlich auch in Form von Energieeffizienzklassen dargestellt. Außerdem müssen alte Heizkessel auf Basis flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe künftig nach 30 Jahren Betriebszeit erneuert werden - ausgenommen sind Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Für Bestandsgebäude gibt es keine wesentlichen Verschärfungen, es gelten weiterhin die Regelungen aus der EnEV 2009.

     

    Neubauten und - nach wie vor - Altbauten im Visier

    Die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2014 gilt neben Neubauten auch weiterhin für den Gebäudebestand und löst die EnEV aus dem Jahr 2009 ab. Gesamtsanierungsmaßnahmen im Altbau werden ab 2016 im Vergleich zur alten Regelung rund 25 Prozent mehr Primärenergie einsparen. Ein Teil der Gebäudeeigentümer musste außerdem bislang schon die oberste Geschossdecke oder das Dach in unbeheizten Dachräumen dämmen (s.u.).

     

    Sanierung im Gebäudebestand: Anforderungen bei Einzelmaßnahmen

    Mit dem Inkrafttreten der EnEV 2009 wurden erstmals seit 2002 die energetischen Anforderungen an Sanierungen erhöht. Und das nicht nur für Gesamtsanierungen: Einzelmaßnahmen, etwa wenn nur die Fassade oder die Fenster erneuert werden, müssen seither energetisch um rund 20 bis 30 Prozent höherwertiger ausgeführt werden.

     

    Aufs Dach gestiegen: Dachdämmung

    Auch wenn keine Sanierung ansteht, gibt es nach wie vor die Nachrüstregeln aus der EnEV 2009.

    So mussten bereits bis Ende 2011 in allen unbeheizten Dachräumen die oberste Geschossdecke oder das (geneigte) Dach gedämmt werden.

     

    Was ändert sich beim Energieausweis?

    Die Regelungen der EnEV zum Energieausweis gelten grundsätzlich auch weiterhin. Änderungen dienen hauptsächlich der Verdeutlichung bestehender Anforderungen oder Regelungen. Neu sind Energieeffizienzklassen, die ergänzend auf dem Bandtacho eingeführt werden. Darüber hinaus erhält jeder Ausweis eine Registriernummer und Angaben zur Umsetzung des EEWärmeG. Zudem sind die Empfehlungen für kostengünstige Modernisierungsmaßnahmen (Modernisierungsempfehlungen) fester Bestandteil des Energieausweises.

     

    Langfristige Außerbetriebnahme von Nachtstromspeicherheizungen

    Die Regelung zur Außerbetriebnahme von elektrischen Nachtspeicherheizungen wurde bereits im Rahmen des 4. Gesetzes zur Änderung des Energieeinsparugnsgesetzes (EnEG) vom Bundestag am 04.07.2013 gestrichen.

     

    Berücksichtigung selbst genutzten Solarstroms

    Für Strom aus erneuerbaren Energien gibt es seit der EnEV 2009 neue Anreize. So kann der aus Photovoltaik-Anlagen gewonnene Strom auf den Endenergiebedarf des Gebäudes angerechnet werden. Voraussetzung ist, dass der Strom im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zu dem Gebäude erzeugt wird und vorrangig in dem Gebäude selbst genutzt wird.

     

    Unternehmererklärung: Eigentümer und Bauausführende in der Pflicht

    Verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften der EnEV sind der Eigentümer und die ausführenden Firmen. Der Nachweis erfolgt über die so genannte Unternehmererklärung, die der Eigentümer auf Verlangen der unteren Bauaufsichtsbehörde vorzulegen hat.

     

    Hintergrund

    Mit der Neuregelung der Energieeinsparverordnung wollen Bund und Länder den Energieverbrauch im Gebäudebestand deutlich senken. Wohn- und Geschäftsgebäude haben einen Anteil von mehr als 40 Prozent am Gesamtverbrauch in Deutschland. Die EnEV trat erstmals 2002 in Kraft und löste die Wärmeschutz- und Heizungsanlagenverordnungen ab.

     

    Weitere Informationen

    Hier finden Sie weiterführende Informationen zur aktuellen Energieeinsparverordnung.