Austausch alter Heizungspumpen gegen hocheffiziente Pumpen empfehlenswert
Zum Start der Heizsaison lohnt es sich für Verbraucher, einen Blick auf den Stromverbrauch der Heizungspumpe zu werfen. Da die Pumpe während der gesamten Heizperiode im Einsatz ist, kann sie bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs in einem 4-Personen-Haushalt verursachen.
Alte und ungeregelte Pumpen können die Stromkosten dabei pro Jahr um bis zu 120 Euro nach oben treiben. Die Energieagentur Kreis Böblingen empfiehlt daher den Austausch alter, ineffizienter gegen moderne Pumpen.
Gerade in älteren Heizungssystemen kommen Heizungspumpen zum Einsatz, die überdimensioniert sind oder ohne Steuerung betrieben werden. Sie stellen wesentlich mehr Leistung zur Verfügung als eigentlich benötigt wird - und treiben dadurch die Stromkosten unnötig in die Höhe. Moderne Pumpen werden durch einen kleinen Motor geregelt und passen ihre Leistung dem aktuellen Bedarf an. Und verbrauchen damit deutlich weniger Strom. So verursacht ein neues, energieeffizientes Modell gerade einmal 22 Euro an Stromkosten im gesamten Winter. Beim Kauf einer neuen Heizungspumpe können sich Verbraucher an einem freiwilligen EU-Label orientieren, das dem EU-Label für Haushaltsgeräte nachempfunden ist. Anhand unterschiedlicher Energieeffizienzklassen von A (sehr effizient) bis G (sehr ineffizient) lässt sich auf einen Blick erkennen, wie energieeffizient eine Pumpe ist.
Unabhängig vom Kauf einer neuen Pumpe ist es ratsam, durch einen Fachmann überprüfen zu lassen, ob alle Heizkörper im System gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Beim sogenannten hydraulischen Abgleich werden die Ventile an den Heizkörpern so eingestellt, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Auf diese Weise wird die Effizienz des Heizungssystems gesteigert.
Das Energieportal http://www.enbausa.de/ veranstaltet noch bis Mitte November ein interessantes Online-Quiz rund ums intelligente Heizen, abrufbar unter http://www.enbausa.de/service/herbstquiz-zur-heizsaison.html.
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