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    Projektingenieur*in gesucht

     
    Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist die o.g. Stelle zu besetzen.
     

    Neuester IPCC-Bericht

     
    Zwölfminütiges Interview mit Friederike Otto, Klimaforscherin Universität Oxford, zu den Ergebnissen des neuesten Berichts des Weltklimarats IPCC, 09.08.2021. Quelle: Tagesschau.de
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    Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude zum 1. Juli ergänzt

     
    Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurden die Förderungen für erneuerbare Energien neu sortiert und erheblich ausgeweitet. Die Bundesförderung effizienter Gebäude trat zum 1. Juli 2021 überarbeitet in Kraft.
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    Antragstellung bei Klimaschutz-Plus möglich

     
    Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (UM) Baden-Württemberg trägt das Förderprogramm Klimaschutz-Plus. Zum 17. Mai 2021 wurde die Antrag­stellung für 2021 und 2022 ermöglicht. Die Antragsfrist endet am 30.11.2022.
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    Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude zum 1. Januar gestartet

     
    Zum 1. Januar 2021 gibt es die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude. Diese integriert mehrere Programme der bisherigen Träger KfW und BAFA und macht damit die Förderlandschaft übersichtlicher.

    Neues Gebäudeenergiegesetz zum 1.11.2020 in Kraft getreten

    Seit 1.11.2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es führt die Energieeinsparverordnung, das Energieeinspargesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammen und stimmt die Regeln zur Energieeffizienz von Gebäuden und zur Nutzung von erneuerbaren Energien aufeinander ab. Die wichtigsten Änderungen:

    1. Erneuerbare Energien zum Heizen von Neubauten verpflichtend

    Das GEG verpflichtet Bauherrn dazu, mindestens eine Form der erneuerbaren Energien zum Heizen zu nutzen Diese Verpflichtung kann auf mehreren Wegen erfüllt werden: Neben Energie aus Photovoltaik-, Solarwärme- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erfüllen auch erneuerbare Fern- und Abwärme diese Anforderung. Ab sofort kann außerdem ein größerer Anteil des Stroms aus eigener Produktion, zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaik-Anlage, angerechnet werden. Alle erneuerbaren Energien müssen einen Mindestanteil des Wärmebedarfs abdecken.

    1. Ineffiziente Heizungen sind nicht mehr zulässig
      Ab dem Jahr 2026 dürfen, bis auf wenige Ausnahmen, neue, mit Heizöl betriebene Kessel, nur noch in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Das Gleiche gilt auch für Heizkessel, die mit Kohle betrieben werden. Kessel, die 30 Jahre oder älter sind, müssen außer Betrieb genommen werden.
       
    2. Kostenlose Energieberatung wird Pflicht
      Beim Kauf von Ein- und Zweifamilienhäusern müssen Käufer, nachdem sie den Energieausweis erhalten haben, ein Beratungsgespräch führen. Auch bei der Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern wird eine kostenlose Energieberatung für Verbraucher Pflicht, wenn im Zuge der Sanierung Berechnungen zur Energiebilanzierung angestellt werden. Unternehmen, die im Rahmen einer Sanierung ein Angebot abgeben, müssen bereits im Angebot schriftlich auf die Pflicht zur Energieberatung hinweisen. Die Pflicht gilt, wenn die Energieberatung kostenlos angeboten wird.
       
    3. Ergänzende Vorschriften zu Energieausweisen
      Die Pflicht, bei der Vermietung oder beim Verkauf eines Hauses einen Energieausweis vorzulegen sowie die diesbezüglichen Pflichtangaben in Immobilienanzeigen, gelten nun auch für Immobilienmakler. Aussteller von Energieausweisen müssen bestehende Gebäude vor Ort oder anhand geeigneter Fotos bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. CO2-Emissionen müssen im Energieausweis genannt werden.
       
    4. Staatliche Förderung für erneuerbarer Energien und effiziente Energienutzung sind nun gesetzlich verankert.
      Das Gebäudeenergiegesetz sieht vor, effiziente Neubauten und die energetische Verbesserung von Bestandsgebäuden sowie die Nutzung erneuerbarer Energien finanziell zu fördern. Der Staat unterstützt, indem er bis zu 45 Prozent der Investitionen für klimafreundliche Heiztechnik oder Wärmedämmung übernimmt. Alternativ können steuerliche Vergünstigen in Anspruch genommen werden, die über drei Jahre verteilt werden können.

    Gut zu wissen: Für alle Bauvorhaben, für die vor dem 1. November 2020 beantragt oder angezeigt wurden, gelten die bisherigen Regelungen.

     

    Mehr Informationen mitsamt Gesetztestext zum GEG beim Info-Portal Energieeinsparung des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

     
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