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    KfW-Zuschuss für E-Auto-Ladestationen in Wohngebäuden

     
    Für Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen von Wohngebäuden gibt es ab 24.11.2020 einen Zuschuss in Höhe von 900 Euro pro Ladepunkt. Dies gilt sowohl für Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften, als auch für Mieter und Vermieter.
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    Neues Gebäudeenergiegesetz zum 1.11.2020 in Kraft getreten

     
    Seit dem 1. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es führt die Energieeinsparverordnung, das Energieeinspargesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammen und stimmt die Regeln zur Energieeffizienz von Gebäuden und zur Nutzung von erneuerbaren Energien aufeinander ab. Die wichtigsten Änderungen:
    Thermostatventi mit Euro-Schein
     

    L-Bank stockt KfW-Förderung für die energetische Gebäudesanierung auf

     
    Die finanzielle Förderung der energetischen Gebäudesanierung in Deutschland ist seit diesem Jahr so gut wie noch nie. Erst zu Jahresbeginn ist der Tilgungszuschuss für die bundesweiten KfW-Effizienzhauskredite auf bis zu 40 Prozent gestiegen.
    ProRetro-Logo
     

    Energieagentur ist Partner in neuem EU-Projekt

     
    Das dreijährige EU-Projekt ProRetro unterstützt Wohngebäudebesitzer bei der Sanierung ihrer Häuser. Im Rahmen des Projekts entwickelt das Projektkonsortium dafür in fünf deutschen Städten und Regionen sogenannte "One-Stop-Shops" und erprobt diese. Einziger Projektpartner in Baden-Württemberg ist die Energieagentur Kreis Böblingen.
    PV-Anlage auf Dach
     

    EEG-Vergütungen für erste Ü 20 PV-Anlagen laufen per 31.12.20 aus

     
    Für einige Betreiber von PV-Anlagen ist der 31.12.20 ein wichtiges Datum. Dann enden die 20 Jahre EEG-Einspeisevergütung (Ü 20-Anlagen) und die Frage ist, wie können diese Anlagen, die technisch noch über Jahre Sonnenstrom produzieren können, rechtlich und wirtschaftlich weiter betrieben werden. Voraussichtlich wird erst mit der EEG-Novelle im Herbst dieses Jahres eine Entscheidung getroffen.

    Neues Gebäudeenergiegesetz zum 1.11.2020 in Kraft getreten

    Seit dem 1. November 2020 gilt das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG). Es führt die Energieeinsparverordnung, das Energieeinspargesetz und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammen und stimmt die Regeln zur Energieeffizienz von Gebäuden und zur Nutzung von erneuerbaren Energien aufeinander ab. Die wichtigsten Änderungen:

    1. Erneuerbare Energien zum Heizen von Neubauten verpflichtend

    Das GEG verpflichtet Bauherrn dazu, mindestens eine Form der erneuerbaren Energien zum Heizen zu nutzen Diese Verpflichtung kann auf mehreren Wegen erfüllt werden: Neben Energie aus Photovoltaik-, Solarwärme- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erfüllen auch erneuerbare Fern- und Abwärme diese Anforderung. Ab sofort kann außerdem ein größerer Anteil des Stroms aus eigener Produktion, zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaik-Anlage, angerechnet werden. Alle erneuerbaren Energien müssen einen Mindestanteil des Wärmebedarfs abdecken.

    1. Ineffiziente Heizungen sind nicht mehr zulässig
      Ab dem Jahr 2026 dürfen, bis auf wenige Ausnahmen, neue, mit Heizöl betriebene Kessel, nur noch in Kombination mit erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Das Gleiche gilt auch für Heizkessel, die mit Kohle betrieben werden. Kessel, die 30 Jahre oder älter sind, müssen außer Betrieb genommen werden.
       
    2. Kostenlose Energieberatung wird Pflicht
      Beim Kauf von Ein- und Zweifamilienhäusern müssen Käufer, nachdem sie den Energieausweis erhalten haben, ein Beratungsgespräch führen. Auch bei der Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern wird eine kostenlose Energieberatung für Verbraucher Pflicht, wenn im Zuge der Sanierung Berechnungen zur Energiebilanzierung angestellt werden. Unternehmen, die im Rahmen einer Sanierung ein Angebot abgeben, müssen bereits im Angebot schriftlich auf die Pflicht zur Energieberatung hinweisen. Die Pflicht gilt, wenn die Energieberatung kostenlos angeboten wird.
       
    3. Ergänzende Vorschriften zu Energieausweisen
      Die Pflicht, bei der Vermietung oder beim Verkauf eines Hauses einen Energieausweis vorzulegen sowie die diesbezüglichen Pflichtangaben in Immobilienanzeigen, gelten nun auch für Immobilienmakler. Aussteller von Energieausweisen müssen bestehende Gebäude vor Ort oder anhand geeigneter Fotos bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. CO2-Emissionen müssen im Energieausweis genannt werden.
       
    4. Staatliche Förderung für erneuerbarer Energien und effiziente Energienutzung sind nun gesetzlich verankert.
      Das Gebäudeenergiegesetz sieht vor, effiziente Neubauten und die energetische Verbesserung von Bestandsgebäuden sowie die Nutzung erneuerbarer Energien finanziell zu fördern. Der Staat unterstützt, indem er bis zu 45 Prozent der Investitionen für klimafreundliche Heiztechnik oder Wärmedämmung übernimmt. Alternativ können steuerliche Vergünstigen in Anspruch genommen werden, die über drei Jahre verteilt werden können.

    Gut zu wissen: Für alle Bauvorhaben, für die vor dem 1. November 2020 beantragt oder angezeigt wurden, gelten die bisherigen Regelungen.

     
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